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Chinas Wirtschaft tritt auf die Bremse

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Chinas Wirtschaft tritt auf die Bremse

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Die globale Wachstumslokomotive China verliert an Schwung. Im ersten Quartal legte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt deutlich langsamer zu als erwartet. Und zwar um nur noch 8,1 Prozent, glaubt man der amtlichen Statistik. Es ist das geringste Wachstum in der Volksrepublik seit fast drei Jahren.

Noch im vierten Quartal 2011 war die Wirtschaft um 8,9 Prozent gewachsen, also deutlich mehr. Und zu Beginn des vergangenen Jahres sogar noch um 9,7 Prozent.

Ein Sprecher des Statistikamtes in Peking machte eine Verschlechterung des heimischen wie des internationalen Wirtschaftsklimas für den erneuten Rückgang verantwortlich. Beides habe zu einer geringeren Nachfrage geführt. Zudem habe die Regierung auch absichtlich Korrekturen gegen eine Überhitzung vorgenommen.

Peking versucht seit langem der hohen Inflation Herr zu werden – nicht immer mit Erfolg. Inzwischen sehen Experten den chinesischen Markt in weiten Teilen gesättigt. Das gelte etwa für Autos, Computer oder andere Konsumgüter. Auch der lange Zeit überhitzte Immobiliensektor hat sich abgekühlt.