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Madrid warnt Argentinien vor Enteignung von Repsol-Tochter

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Madrid warnt Argentinien vor Enteignung von Repsol-Tochter

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Ein Streit um den Ölkonzern Repsol weitet sich immer mehr zu einer Krise in den Beziehungen zwischen Spanien und Argentinien aus. Buenos Aires droht damit, die argentinische Tochter Repsols YPE zu verstaatlichen, sollte der Konzern seine Investitionen in Argentinien nicht beträchtlich erhöhen. Repsol lehnt dies ab.

Die Regierung in Madrid bestellte jetzt den argentinischen Botschafter ins Außenministerium ein. Spaniens Industrieminister José Manuel Soria warnte zudem Argentinien vor feindlichen Handlungen gegen spanische Unternehmen. Diese würden wie eine Aggression gegen Spanien und seine Regierung betrachtet.

An der Madrider Börse gab es wegen des Repsol-Konflikts massive Kursverluste. Inzwischen äußerte auch die EU-Kommission ihre Sorge vor einer Eskalation des Streits. Ein Sprecher in Brüssel erinnerte die Buenos Aires an die Verpflichtung, ausländische Investitionen zu schützen.