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Suleiman droht Wahlausschluss

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Suleiman droht Wahlausschluss

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Das ägyptische Parlament will ehemalige Gefolgsleute des Mubarak Regimes von der Präsidentschaftswahl ausschließen. Der Entscheid erkennt ihnen die politischen Rechte für zehn Jahre ab.

Damit wäre auch der frühere Geheimdienstchef
Omar Suleiman aus dem Rennen. Der Parlamentsbeschluss kann aber nur in Kraft treten, wenn er vom noch regierenden Militärrat ratifiziert wird.

Als Kandidat tritt auch der frühere Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa an. Er wäre von dem neuen Gesetz nicht betroffen, da er unter Mubarak kein hohes Amt bekleidet hat.

Im Parlament besitzen die islamistischen Muslimbrüder die Mehrheit. Deren Kandidat, Chairat al-Schater, hatte die Bewerbung Suleimans als Beleidigung für die Revolution und die ägyptische Bevölkerung bezeichnet. Bei der Wahl am 23. und 24. Mai wollen etwa zwanzig Kandidaten antreten.