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Titanic-Entdecker: "Man geht doch nicht mit einer Schaufel auf den Friedhof"

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Titanic-Entdecker: "Man geht doch nicht mit einer Schaufel auf den Friedhof"

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Die Nacht zwischen 14. und 15. April: Für Titanic-Fans ist das die Nacht der Nächte – 23:40 Uhr Kollision mit dem Eisberg, zwei Stunden und 40 Minuten später der Untergang des angeblich unsinkbaren Luxusliners – vor genau hundert Jahren.

Für einige Unternehmer ist der Untergang der Spitzentechnik und des unsinkbaren Glaubens daran das Geschäft der Geschäfte:

Auktionen mit Originalbriefen von Passagieren und Crewmitgliedern brachten Millionen ein. Allein die letzte Mittagsspeisekarte aus dem “Titanic”-Restaurant ging für mehr als 91 000 Euro weg.

Der Film Titanic erspielte weltweit mehr als eine Milliarde Dollar – bei rund 200 Millionen Dollar Produktionskosten.

Und Nostalgie-Kreuzfahrer zahlen bis zu gut 7000 Euro pro Person für die Reise zum Original-Schauplatz.

Gedenk-Webseite, Konzerte und sogar Tauchfahrten – zuviel für Robert Ballard, der das Wrack vor 27 Jahren fand: “Man geht doch nicht mit einer Schaufel auf den Friedhof!”, sagte der amerikanische Ozeanograph.

mit dpa, AFP, Reuters