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Weltsicherheitsrat verurteilt Raketenstart

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Weltsicherheitsrat verurteilt Raketenstart

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Der fehlgeschlagene Start einer Trägerrakete in Nordkorea ist im Weltsicherheitsrat gerügt worden. Auf eine einheitliche Antwort konnten sich die Mitglieder nicht einigen. Die amtierende Präsidentin des Gremiums Susan Rice wollte sich auch nicht zu möglichen neuen Sanktionen äußern.

Die Mitglieder verurteilten den Raketenstart, der die Resolutionen des Weltsicherheitsrates verletze, fasste Rice zusammen. Der Rat berate weiter über eine angemessene Reaktion, wie es die Dringlichkeit der Situation erfordere.

Auch wenn der Raketenstart erfolglos verlief – international ist die Sorge vor dem nordkoreanischen Raketenprogramm groß. Die Vetomacht Russland verurteilte den Start zwar, sprach sich aber gegen neue Sanktionen aus.

Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums unterstrich die Bedeutung von Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel und im Nordosten Asiens, was im Interesse aller sei. Deshalb müsse man sich weiter mit allen Seiten abstimmen für Frieden und Stabilität in der Region.

Für die Führung in Pjöngjang ist der Raketenabsturz ein Rückschlag. Nun wird befürchtet, der junge Machthaber Kim Jong Un könnte den Gesichtsverlust mit unterirdischen Atomtests wettmachen wollen.