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"Es wird das Gleiche passieren wie mit den Beobachtern der Arabischen Liga"

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"Es wird das Gleiche passieren wie mit den Beobachtern der Arabischen Liga"

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Syrien am Tag vier der Waffenruhe – in der Hauptstadt Damaskus scheint der Geschützdonner tatsächlich fern.

Von Kämpfen zwischen Militärs und Opposition liest man in der Zeitung.

Von den Militärbeobachtern der UNO erwarten Mann und Frau auf der Straße keine Wunder.

Ein Mann in Damaskus:

“Das, was mit den Beobachtern der Arabischen Liga passiert ist, wird sich jetzt mit diesen internationalen Beobachtern wiederholen. Wir bekommen es mit den gleichen Forderungen zu tun und mit den gleichen terroristischen Gruppen. Bewaffnete Gruppen werden ihre Positionen zurückerobern und weiter Zivilisten in Homs terrorisieren oder irgendeiner anderen syrischen Stadt.”

Eine Frau in Damaskus:

“Ich will nicht, dass sich die syrische Armee zurückzieht. Was ist denn in letzter Zeit passiert – Terroristen hatten eine neue Chance, in die Städte zurückzukehren, Waffen reinzuschmuggeln und das Land zu zerstören.”

Die Vereinten Nationen hatten am Samstag Militärbeobachter nach Syrien auf den Weg gebracht. Die Aufgabe der Blauhelme wird es sein, den Truppenabzug aus den Städten und die bisher noch sehr brüchige Waffenruhe zu überwachen.

Waffenruhe und Truppenrückzug gehören zum Sechs-Punkte-Plan des UN-Sondergesandten Kofi Annan. Der Plan wurde von der syrischen Regierung und der Opposition akzeptiert.

mit Reuters, AP