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EU unterstützt Energieversorgung in Entwicklungsländern

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EU unterstützt Energieversorgung in Entwicklungsländern

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Mit 50 Millionen Euro will die Europäische Union in den kommenden zwei Jahren die Energieversorgung in Entwicklungsländern unterstützen. Dies versicherte Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso bei einer EU-Konferenz zur nachhaltigen Energieversorgung in Brüssel. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, der ebenfalls in Brüssel zugegen war, betonte, dass jeder Haushalt der Versorgung mit Energie bedürfe. Gleichzeitig müsse die globale Erwärmung reduziert werden. Etwa drei Milliarden Menschen nutzen derzeit Holz, Kohle oder Exkremente von Tieren zum Kochen und Heizen. Die Hauptlast bei der Beschaffung von Brennmaterial tragen Frauen. Die Ministerin für Energie aus Mosambik, Alcinda Antonio de Abreu, hofft auf eine Sensibilisierung der Länder, die über Energieressourcen verfügen. Ihr Land lege Wert auf erneuerbare Energien, entsprechende Pläne seien bereits in die Tat umgesetzt worden. Ziel sei es, mehr Menschen mit Energie zu versorgen. Die Europäische Union hat in den vergangenen fünf Jahren rund eine Milliarde Euro für Stromprojekte in Entwicklungsländern ausgegeben. “Die bei der Konferenz in Brüssel geäußerten Vorschläge kommen erneut bei dem Rio+20-Treffen im Juni in Brasilien auf den Tisch”, ergänzt unsere Korrespondentin Isabel Marques da Silva. “Thema ist dort die nachhaltige Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten.”