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Londons Verkehrsnetz vor der Bewährungsprobe

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Londons Verkehrsnetz vor der Bewährungsprobe

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Nur noch ein Vierteljahr, dann wird London eines der größten Ereignisse der Welt ausrichten: die Olympischen Sommerspiele.

Beim bevorstehenden Ansturm von Sportlern, Begleitern oder Reportern wird manchen angst und bange – denn wegen flüssigen Verkehrs ist die britische Hauptstadt schon jetzt nicht bekannt.

Die Stadtmitte werde dann wohl dicht sein, meint Paul Briscoe, Fahrer eines der weltbekannten schwarzen Londoner Taxis; vor allem, weil eine wichtige Straße dort wegen Wettkämpfen gesperrt werde.

Stratford im Londoner Osten ist bei Olympia der Hauptschauplatz. Sonderzüge fahren während der Spiele aus dem Stadtzentrum dorthin. Auch sonst wird für Sportler und Zuschauer viel getan; trotzdem
kann es immer mal eng werden.

Bei Olympia werde eben viel los sein, sagt Mark Evers, der Transportverantwortliche der Spiele. Zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten werde der öffentliche Nahverkehr überfordert sein.

Zumindest will man die Probleme mit Hilfe einer modernen Leitstelle rechtzeitig erkennen – schließlich sollen die vielen Besucher London nicht vor allem wegen seiner Staus in Erinnerung behalten.