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Vorsichtiger Optimismus nach Atomgesprächen

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Vorsichtiger Optimismus nach Atomgesprächen

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Nach der überwiegend als positiv bezeichneten Wiederaufnahme der Atomgespräche mit dem Iran in Istanbul hat Teheran die Verhandlungspartner aufgefordert, das weitere Vorgehen genau abzuklären. Irans Außenminister Ali Akbar Salehi sagte, es sei im Interesse aller Seiten, den Atomstreit zu beenden. Das nächste Treffen findet am 23. Mai in Bagdad statt.

US-Präsident Barack Obama setzt weiter auf eine dimplomatische Lösung. Bei seinem Besuch in Kolumbien sagte er: “Das Ergebnis der Gespräche stärkt uns und zeigt, dass unsere Sanktionen richtig sind. Wir werden weiter beobachten, ob wir Fortschritte erzielen. Ich habe es gegenüber dem Iran und unseren Verhandlungspartnern klargemacht, dass wir diese Gespräche nicht führen, nur um Zeit zu schinden.”

Grundlage der neuen Gespräche soll der Atomwaffensperrvertrag sein. Dabei soll das Recht des Iran zur friedlichen Nutzung der Kernenergie beachtet werden, hieß es von seiten der sogenannten 5+1-Gruppe. Ihr gehört neben den Vetomächten des UN-Sicherheitsrats (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich) auch Deutschland an. Während überwiegend Optimismus herrscht, will Israel den Iran allerdings weiterhin militärisch attackieren. Die neuen Verhandlungen gelten als letzte Chance, das zu verhindern.