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In Algerien verschleppte Italienerin ist frei

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In Algerien verschleppte Italienerin ist frei

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Die vor mehr als einem Jahr in Algerien entführte Italienerin Mariasandra Mariani ist frei. Die 54-jährige Touristin aus der Nähe von Florenz war am Anfang Februar 2011 in der Wüste von bewaffneten Kräften entführt worden und seither in Händen der Kidnapper.

Vater Lido Mariani am Telefon:

“Wenn Sie mir das sagen, dann glaube ich das.”

Und Mutter Fiammetta Mariani:

“Es ist also wahr. Aber wo ist sie jetzt? Frei – an dieses Wort habe ich schon nicht mehr geglaubt.”

Giulio Terzi, italienischer Außenminister:

“Es gab diplomatische Kontakte zu den Regierungen in der Region. Bei all dem hatte das Leben der Geisel immer allerhöchste Priorität, das menschliche Leben.”

Burkina Faso, und besonders Präsident Blaise Compaoré, habe eine wichtige Rolle gespielt. Berichte über Lösegeldzahlungen bestätigte er nicht.

Mariani reiste regelmäßig nach Afrika – vor allem die Wüsten finde sie wunderschön und bezaubernd, erzählen ihre Eltern.

mit ANSA, Reuters