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Alles klar in Baku?

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Alles klar in Baku?

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Auf den ersten Blick scheint Aserbaidschan gerüstet – in rund sechs Wochen startet in der Hauptstadt Baku der Eurovision Songcontest.

Die Erwartungen der Bevölkerung an die Austragung des Wettbewerbs sind hoch, so mancher erhofft sich eine Imageverbesserung. “Es ist nicht nur ein Festival, es ist eine tolle Gelgenheit für unsere Republik”, sagt eine Passantin in der Innenstadt von Baku. “Denn jeder kann nun von uns hören und mit dem Finger auf der Landkarte finden.”

Menschenrechtsaktivisten der Nichtregierungsorganisation Human Rights Watch sind schon längst auf das Land am Kaspischen Meer aufmerksam geworden. Sie kritisieren den Mangel an Pressefreiheit im Land.

Die autoritär regierte Ex-Sowjetrepublik steht seit längerem wegen Korruption, Folter und der Verhaftung von Oppositionspolitikern und Journalisten in der Kritik.

Mit Blick auf den Eurovision Songcontest sollen zwecks Stadtverschönerung hunderte Häuser und Wohnungen zwangsgeräumt und anschließend abgerissen worden sein.