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Aung San Suu Kyi besucht Norwegen und Großbritannien

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Aung San Suu Kyi besucht Norwegen und Großbritannien

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Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi reist 24 Jahre nach ihrer Rückkehr nach Birma, dem heutigen Myanmar, erstmals wieder ins Ausland. Sie werde zunächst nach Norwegen und dann nach Großbritannien reisen, sagte ein Sprecher ihrer Partei Nationalliga für Demokratie in Rangun. In Norwegen war Suu Kyi 1991 der Friedensnobelpreis verliehen worden, sie stand seinerzeit unter Hausarrest.

Zu der Reise nach Großbritannien hat sie der britische Premierminister David Cameron eingeladen, als er sie in der vergangenen Woche in ihrem Haus besuchte. Suu Kyi werde unter anderem an einer Veranstaltung in Oxford teilnehmen. Sie hat dort studiert und lebte mit ihrer Familie in den 70er und 80er Jahren in Oxford. Ein Datum für die Reise im Juni steht noch nicht fest.

Suu Kyi hat seit ihrer Rückkehr nach Birma 1988 mehr als 15 Jahre unter Hausarrest verbracht und war zuletzt im November 2010 freigelassen worden.

Die vor einem Jahr angetretene Regierung strebt demokratische Reformen an. Suu Kyi und andere NLD-Mitglieder gewannen bei Nachwahlen zum Parlament am 1. April 43 von 45 Mandaten.