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Griechenland ist auf dem Weg aus der Krise.

Dies sagte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso bei einer Rede vor EU-Parlamentariern in Straßburg, bei der er die Finanzhilfen der Union mit dem Marshall-Plan nach dem Zweiten Weltkrieg verglich.

Gegenüber EuroNews sagte der Portugiese:
“Das griechische Volk hat schwere Opfer bringen müssen. Ich glaube, es besteht jetzt eine echte Bereitschaft, Reformen umzusetzen. Diese Opfer werden belohnt werden, und es werden Bedingungen geschaffen werden für Wachstum und Arbeitsplätze in Griechenland.”

Im EU-Parlament teilen jedoch nicht alle diesen Optimismus. In Griechenland stehen am 6.Mai Parlamentswahlen an, doch allein schon der Wahlkampf zeige, dass sich wenig verändert habe, so Belgiens ehemaliger Ministerpräsident Guy Verhofstadt.

“Die beiden großen Volksparteien in Griechenland haben 29 Millionen Euro an Steuergeldern für ihre Wahlkampagnen verwendet. Ich finde das ist ein Skandal, Herr Präsident. Während das Volk leidet und Opfer bringen muss, machen die griechischen Politiker einfach so weiter, als sei nichts geschehen”, sagte Verhofstadt.

In Griechenland selbst formiert sich während dessen der Widerstand gegen Parteien, die die Reformpläne der EU und des IWF unterstützen.

Rund 30 Prozent der Wähler wollen Meinungsumfragen zufolge diesen keine Stimme geben.

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