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Eine estnische Erfolgsgeschichte dank EU-Netzwerk

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Eine estnische Erfolgsgeschichte dank EU-Netzwerk

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Willkommen bei “Business Planet” und willkommen in Tartu, der zweitgrößten Stadt von Estland. Einem Land mit 1,3 Millionen Einwohnern, das zu den Internet affinsten Ländern in ganz Europa gehört. Hier können sie mithilfe des Internets innerhalb von 24 Stunden ein Unternehmen gründen. Die Menschen wählen sogar mit ihrem Mobiltelefon. Und wie der folgende Bericht zeigt, werden Produkte ‘made in Estland’ in die ganze Welt exportiert.

Eine estnische Erfolgsgeschichte: Mit einer simplen Idee gründeten 2007 Studenten ein kleines Unternehmen: Sie entwickelten ein SMS-basiertes mobiles Zahlungssystem, da den jungen Menschen oder manchen Schwellenländern oft die Kreditkarten fehlen.

Aber sie erkannten bald, dass man international werden musste, um zu wachsen. Deshalb wandte sich das junge Startup an ‘Enterprise Europe Network’, einem Netzwerk mit rund 600 Mitgliedern, das von der EU eingerichtet wurde, um KMU zu beraten, ihnen Kontakte zu vermitteln und ihnen jegliche Art von Hilfe bei der Eroberung neuer Märkte zu geben. Martin Koppel, CEO von Fortumo, erzählt: “Das Netzwerk hat uns die Sicherheit gegeben, mehr Risiken einzugehen. Dank ihrer Hilfe haben wir mehr Märkte erobert, als wir es allein getan hätten. Und wir haben einen besseren finanziellen Hintergrund dafür. Andrei Demnentjev, Leiter für Operative Tätigkeit, ergänzt: “Dank der Hilfe des EU-Netzwerks, mit den Kontakten, die wir durch die verschiedenen EU-Programme bekamen, konnten wir verschiedene Partnerschaften mit anderen europäischen Unternehmen eingehen.”

Derzeit unterhält das Unternehmen Partnerschaften mit anderen KMU in über 60 Ländern. Sie haben eine Büro in San Francisco und sie arbeiten mit den weltweit führenden Spiele-Entwicklern zusammen.

Andrei Demnentjev sagt: “Vor zwei Jahren konnten wir uns noch nicht einmal vorstellen, eine E-Mail an solche Unternehmen zu schreiben, geschweige denn mit ihnen zu kooperieren. Jetzt arbeiten wir für die 30 Top-Spiele-Entwickler weltweit. Und wir bekommen ein positives Feedback von ihnen. Uns gefällt, was sie machen und sie mögen, was und wie wir etwas tun. Das ist wirklich ein großer Erfolg für uns.”

Der Erfolg lässt sich messen: Die Zahl der Mitarbeiter hat sich in diesem Jahr von 25 auf 35 erhöht. Im Jahr 2011 hat das Unternehmen mehr als 4,3 Millionen Euro Umsatz gemacht, eine Verdopplung im Vergleich zum Jahr davor.

Andrei: “Der Schlüssel zum Erfolg? International denken vom ersten Tag an.”
Martin: “Dorthin gehen, wo deine Kunden sind. “ Andrei: “Und alle deine Möglichkeiten dort nutzen.”