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Italien rutscht tiefer in Rezession und reißt Defizitziele

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Italien rutscht tiefer in Rezession und reißt Defizitziele

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Das hoch verschuldete Italien rutscht immer tiefer in die Rezession. Die Regierung senkte ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr drastisch.
Das Bruttoinlandsprodukt werde 2012 um 1,2 Prozent schrumpfen, hieß es in Rom. Bisher war die Regierung von einem Minus von 0,5 Prozent
ausgegangen.

Ministerpräsident Mario Monti räumte ein schwierige Lage ein. Italien wolle aber das Schicksal Griechenlands vermeiden. Allerdings werde die Reform der Wirtschaft noch Jahre dauern.

Montis Haushaltsziel wird unterdessen immer unerreichbarer. So dürfte das Defizit 2013 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen, unsprünglich wurden 0,1 Prozent angestrebt. Im laufenden Jahr wurde die Defizitprognose von 1,6 auf 1,7 Prozent angehoben.