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Juristisches Gerangel um Hassprediger

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Juristisches Gerangel um Hassprediger

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Die Abschiebung von Abu Qatada aus Großbritannien hängt erneut in der Schwebe. Grund ist der Einspruch seiner Anwälte am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen ein früheres Urteil, wie nun mitgeteilt wurde. Ob die Frist hierfür eingehalten wurde, ist noch strittig. Doch bis das geklärt ist, können Monate vergehen.

Großbritannien versucht seit Jahren, den Hassprediger nach Jordanien abzuschieben. Der nächste Termin Ende April kann nun wegen des Einspruchs nicht mehr eingehalten werden.

Abu Qatada gilt als spiritueller Berater des Terrornetzwerks Al Kaida. Er soll ein enger Vertrauter des getöteten Osama bin Laden gewesen sein.

In Jordanien erwarten ihn mehrere Anklagen. Dass dabei die Menschenrechte eingehalten werden sollen, hatte sich die britische Regierung zuvor zusichern lassen.