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Prostatakrebs: Neue Therapie, kaum Nebenwirkungen

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Prostatakrebs: Neue Therapie, kaum Nebenwirkungen

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Eine neue Behandlung von Prostatakrebs dürfte deutlich weniger Nebenwirkungen haben, als bisher eingesetzte Therapien.

Die Studie des University Colleges in London zeigt, dass die gezielte Behandlung mit Ultraschall das Risiko von Inkontinenz und Impotenz verringern und Gewebeschädigungen vermeiden kann.

Dr. Hashim Ahmed, der Leiter des Tests, erklärt:

“An der Studie haben 41 Männer teilgenommen. Wir haben kleine vom Krebs befallene Bereiche behandelt und so die Nebenwirkungen verringert, die sonst im empfindlichen Gewebe rund um die Prostata auftreten.”

Die bisherige Standardtherapie mittels Operation oder Strahlenbehandlung betrifft die gesamte Prostata.

Der Proband Robert Louth war von dem neuen Verfahren begeistert: “Die eigentliche Behandlung ging sehr schnell. Ich kam um sieben Uhr früh ins Krankenhaus und war am Nachmittag um zwei schon wieder draußen. Wir waren dann bummeln. Ich litt unter keinerlei Nebenwirkungen.”

Die Ergebnisse sind vielversprechend. Das Verfahren soll demnächst in einer größeren Studie geprüft werden. Allein in Deutschland erkranken jedes Jahr mehr als 70.000 Männer an Prostatakrebs.