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Wenige Tage nach Inkrafttreten der Waffenruhe in Syrien eskaliert die Gewalt im Land wieder. Nach
Angaben von Oppositionsaktivisten kamen am Dienstag landesweit 77 Menschen bei Kämpfen und Angriffen der Regierungstruppen ums Leben. Der Einsatz der UN-Blauhelme, die die Einhaltung der Waffenruhe überwachen sollen, kommt nur langsam voran. Gestern gelang es den Beobachtern, die Provinz Daraa zu besuchen, allerdings will die syrische Regierung die unbewaffnete Delegation bei ihren Missionen begleiten.

“Zum Glück sind wir jetzt sieben”, sagt der Leiter des Teams, der marokkanische Oberst Ahmed Himmiche. “Wir erwarten heute oder morgen weitere Beobachter, wenn Gott es will, sind wir bald 30.” Die Beobachter müssen zunächst noch ein Protokoll mit der syrischen Regierung unterzeichnen. Bislang seien lediglich Vorbereitungen getroffen worden, die eigentliche Mission habe noch gar nicht begonnen, hiess es.

Das syrische Staatsfernsehen zeigte Bilder von Präsident Baschar al-Assad und seiner Ehefrau, die in einem Stadion in Damaskus lächelnd Lebensmittel an vermeintliche Flüchtlinge aus der umkämpften Stadt Homs verteilen. Syriens Außenminister Walid al-Muallim ist indes zu Gesprächen nach China gereist.

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