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Zehntausende Slowenen protestieren gegen Sparmaßnahmen

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Zehntausende Slowenen protestieren gegen Sparmaßnahmen

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In Slowenien haben zehntausende Angestellte des öffentlichen Dienstes gestreikt und gegen die Sparpläne der Mitte-Rechts-Regierung protestiert. In der Hauptstadt Ljubljana versammelten sich rund 10.000 Demonstranten um das Regierungsgebäude und das Parlament. Zu Zwischenfällen kam es nicht.

Der Vorsitzende der unabhängigen Gewerkschaften, Dusan Semolic, sagte, man müsse sich den Maßnahmen der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds widersetzen. Diese Maßnahmen würden von den slowenischen Politikern unkritisch umgesetzt.

Die Gewerkschaften protestieren gegen das Sparpaket der Regierung, die mit Kürzungen der Budgetausgaben mehr als 800 Millionen Euro einsparen will.

Wegen des Streiks blieben Schulen und Kindergärten geschlossen. Im Gesundheitswesen gab es keine größeren Verzögerungen bei der Behandlung von Patienten, auch die erwarteten Staus wegen des Streiks von Polizeibeamten und Zöllnern blieben vorerst aus.