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Ban Ki Moon will UN-Beobachtermission aufstocken

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Ban Ki Moon will UN-Beobachtermission aufstocken

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Eine Woche nach dem Beginn der Waffenruhe in Syrien hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon der Regierung vorgeworfen, sich nicht an den Friedensplan zu halten. Seit Eintreffen der Vorhut der UN-Beobachtermission hätten die gewaltsamen Zwischenfälle wieder zugenommen.

Syrien hat einer Mission von 250 Beobachtern zugestimmt und an diesem Donnerstag auch die Vereinbarung über deren Arbeitsbedingungen gebilligt. Ban sprach sich nun hingegen für 300 bis 400 Mann aus. Und: “Damit die Mission Erfolg haben kann, fordern wir von der syrischen Regierung umfassende Zusammenarbeit, insbesondere, dass sie die Bewegungsfreiheit der Beobachter, deren ungehinderten Zugang zu allen Städten und ihre Sicherheit gewährleistet.”

In Paris berieten an diesem Donnerstag US-Außenministerin Clinton und andere Minister der sogeannnten Kontaktgruppe der Freunde Syriens über das weitere Vorgehen.

Damaskus verweigert eine Aufstockung der Beobachtermission. Die syrische Opposition, darunter mit am besten organisiert die Muslimbruderschaft, hält die UN-Mission für wenig effektiv. Seit Beginn der Waffenruhe wurden nach Oppositionsangaben mehr als 120 syrische Zivilisten getötet.