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Deutliche Worte des UN-Generalsekretärs über Damaskus

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Deutliche Worte des UN-Generalsekretärs über Damaskus

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Schwierige Mission für die Vereinten Nationen in Syrien. Überschattet von einer brüchigen Waffenruhe nahm das Vorauskommando der Beobachtermission seine Arbeit auf. Die UN und Damaskus einigten sich auf Regeln, um den Waffenstillstand in Syrien zu überwachen. Angeführt wird die UN-Mission von Colonel Ahmed Himmiche. Die Beobachter sollten nicht als Werkzeug benutzt werden, um die Situation zu verschlimmern, erklärte Himmiche. Deswegen werde es freitags keine Einsätze geben.

An diesem Tag sind in der arabischen Welt die größten Proteste. Generalsekretär Ban Ki-moon nannte die Lage im Land höchst gefährlich. Das Regime halte sich nicht an den Friedensplan. Er forderte für die Mission 300 UN-Beobachter, die mindestens drei Monate im Land bleiben sollen.

Mehrere Stimmen bei den Vereinten Nationen äußerten Bedenken, ob die Regierung in Damaskus die Waffenruhe einhalten und ihre Truppen vollständig abziehen kann.

Allein an diesem Donnerstag wurden Aktivisten zufolge weitere 16 Menschen in Syrien von Regierungstruppen getötet. 230.000 Syrer wurden insgesamt vertrieben.