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Repsol-YPF: EU-Parlament warnt Argentinien vor Konsequenzen

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Repsol-YPF: EU-Parlament warnt Argentinien vor Konsequenzen

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Das EU-Parlament hat Argentinien vor der
Verstaatlichung der heimischen Tochter des spanischen Ölkonzerns Repsol gewarnt und mit Folgen gedroht. Diese willkürliche Entscheidung könne die laufenden Verhandlungen Argentiniens mit der EU über ein Assoziierungsabkommen behindern, hieß es in einer fraktionsübergreifenden Entschließung des Parlaments.

Die Abgeordneten nannten die Enteignung einen “Angriff auf das freie Unternehmertum und auf die Rechtssicherheit”. Die EU-Kommission
und die EU-Regierungen sollten europäische Interessen schützen und dafür sorgen, dass sich derartige Situationen nicht wiederholten.

Auch die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat die Handlungsweise der argentinischen Regierung verurteilt. Die Weltbank und Länder wie Mexiko oder Chile haben die angekündigte
Verstaatlichung bedauert und Spanien ihre Unterstützung zugesichert.