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Syrien: Russland fordert mehr UN-Beobachter

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Syrien: Russland fordert mehr UN-Beobachter

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Syrien ist offensichtlich weit entfernt von einer Waffenruhe: Amateurvideos zeigen heftige Explosionen in Homs. Regierungstruppen sollen weiterhin nach wie vor von Zivilisten
bewohnte Gebiete beschießen.

Das syrische Staatsfernsehen behauptet hingenen, zehn syrische Sicherheitskräfte seien im Südwesten des Landes durch eine Bombe am Strassenrand getötet worden sein.

Dabei gilt die vom ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan ausgehandelte Waffenruhe offiziell seit dem 12. April. Russland fordert nun mehr UN Beobachter ins Land zu schicken:

“Es ist für uns alle wichtig uns hinsichtlich Kofi Annans Plänen zu verbünden und uns mit der Entscheidung des UN Sicherheitsrats zu vereinen. Wir müssen alles in Gang setzen, um die zweite Resolution zu bestehen, die eine vollständige Beobachter-Mission zulässt”, so der russische Außenminister Sergei Lavrov.

Sieben UN-Beobachter sind bereits im Land. Wie akut die Lage ist, zeigte sich den Gesandten bereits am Mittwoch als nicht weit von den UN-Vertretern in Damaskus das Feuer eröffnet wurde.
Die letzte Mission der UN scheiterte im Januar nach nur einem Monat.