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Automobilweltverband FIA schweigt

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Automobilweltverband FIA schweigt

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Im Golfstaat Bahrain gehen die Proteste gegen das Formel-1-Rennen weiter.

Tausende sind in der Hauptstadt Manama auf die Straßen gegangen. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Blendgranaten ein.

Die Demonstranten werfen der Formel-1 vor, ein Regime in Bahrain zu unterstützen, das brutal gegen jede Opposition vorginge.

Vor dem Autorennen hat die Polizei ihre Präsenz auf den Straßen von Manama zur 30 Kilometer entfernten Rennstrecke erhöht. Im Vorjahr war das Rennen wegen Unruhen mit über 30 Toten gestrichen worden.

Auch vor dem Büro des Automobilweltverbandes in London fanden sich etwa zwanzig Demonstranten ein, die gegen die Formel-1 in Bahrain und das Schweigen des Weltverbandes FIA zur Politik des Herrscherhauses protestierten.

Weltverbandschef Jean Todt sagte, die FIA sei kein politisches Organ, sondern ein sportliches. Todt bekräftigte, das Rennen werde ausgetragen.

Chefvermarkter Bernie Ecclestone erklärte: “Wir sind
nicht hier, um uns in die Politik einzumischen.”