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Streit um Repsol-Tochter: Spanien schlägt zurück

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Streit um Repsol-Tochter: Spanien schlägt zurück

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Im Streit mit Argentinien um die Verstaatlichung der Repsol-Tochter YPF hat Spanien jetzt zum Gegenschlag ausgeholt. Madrid wird die Einfuhr von Biodiesel aus Argentinien herunterfahren. Allein 2011 belief diese sich auf 750 Millionen Euro. Gleichzeitig waren spanische Biotreibstoff-Hersteller nur zu 14 Prozent ausgelastet.

Die stellvertretende Regierungschefin Soraza Saeny de Santamaria erklärte: “Ziel dieser Entscheidung ist es, spanische und europäische Raffinerien dahingehend zu unterstützen, dass sie Biodiesel zu wettbewerbsfähigen Bedingungen bereitstellen können.” Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner hatte die Enteignung des größten Erdöl-Unternehmens des Landes mit fehlenden Investitionen des spanischen Mehrheitseigners begründet. Die 400 000 Tonnen Biodiesel, die jährlich nach Spanien exportiert würden, könnten vom argentinischen Binnenmarkt abgenommen werden, so die Staatschefin weiter.