Eilmeldung

Eilmeldung

Hohe Polizeipräsenz für Formel-1 in Bahrain

Sie lesen gerade:

Hohe Polizeipräsenz für Formel-1 in Bahrain

Schriftgrösse Aa Aa

Im Golfstaat Bahrain ist die Polizei wegen des Formel-1-Rennens in Alarmbereitschaft. Es wird befürchtet, dass die Protestbewegung gegen das sunnitische Herrscherhaus den Grand Prix stören könnte. Die Opposition wirft dem König Menschenrechtsverletzungen vor.

Trotz der hohen Polizeipräsenz zündeten Jugendliche erneut Autoreifen auf den Straßen in der Hauptstadt Manama an. Die Feuer wurden zumeist schnell gelöscht. An den Vortagen war es zu teils blutigen Konfrontationen von Demonstranten mit der Polizei gekommen. Dabei war nach Angaben der Opposition mindestens ein Mensch erschossen worden. Amateuraufnahmen zeigen angeblich seine Leiche nach nächtlichen Ausschreitungen am Samstag auf einem Hausdach.

Der Automobilweltverband FIA zeigte sich von den Massendemonstrationen unbeeindruckt. Weltverbandschef Jean Todt betonte, die FIA habe nichts mit Politik, sondern nur mit Sport zu tun, und das Wüstenrennen in Bahrain sei gut für den Rennsport.