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IWF macht Europa Druck

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IWF macht Europa Druck

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Beim Frühjahrstreffen des Internationalen Währungsfonds in Washington, ist Europa mit einem blauen Auge davon gekommen.

Die Krisenmittel des IWF werden um mehr als 327 Milliarden Euro aufgestockt. Gleichzeitig wurde aber auch der Druck auf Europa hinsichtlich einer
glaubwürdige Haushaltskonsolidierungen und einer Reduzierung der öffentlichen Verschuldung erhöht.

“Das gilt für Südeuropa, aber auch das weiter ausgelegt Ost- und Zentraleuropa.
Deshalb ist es wichtig, dass die Europäer tun wozu sie sich bereit erklärt haben und an ihrem Programm festhalten”, so die Direktorin des IWF, Christine Lagarde.

Der Auftrag des IWF ist deutlich: Europa soll sparen, aber nicht zuviel, um das Wachstum nicht zu gefährden.

Die Euro-Länder werden 150 Milliarden Euro für die Krisenkasse beitragen, also etwa die Hälfte der neuen Finanzspritze für Not-Kredite.