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Präsidentenwahl in Frankreich: Sarkozy kämpft um sein Amt


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Präsidentenwahl in Frankreich: Sarkozy kämpft um sein Amt

Nicolas Sarkozy will jetzt den direkten Zweikampf mit Francois Hollande aufnehmen – und entgegen aller Prognosen nicht aus dem Elysee-Palast ausziehen. Und tatsächlich ist Sarkozy auch in der Vergangenheit schon zu seiner Bestform aufgelaufen, wenn er in Bedrängnis geraten war.

Er wandte sich an seine Anhänger mit den Worten:
“Die Franzosen haben ein Krisen-Votum abgegeben und ihre Sorgen geäußert, ihr Leiden und ihre Ängste in dieser neuen Welt, die sich abzeichnet. Ich kenne diese Ängste und diese Leiden… ich verstehe sie.
Die Franzosen sorgen sich um die Anerkennung unserer Grenzen, den entschlossenen Kampf gegen die Abwanderung von Unternehmen, die Kontrolle der Einwanderung, die Wertschätzung der Arbeit, ihre Sicherheit und die ihrer Familien. Ich weiß, dass unsere Landsleute sich in dieser Welt, die sich so schnell verändert, Sorgen darum machen, ihre Lebensweise zu bewahren.
Die beiden kommenden Wochen sollten jedem von uns erlauben, in aller Klarheit eine Wahl zu treffen. Über alles muss diskutiert werden, ohne Heuchelei, ohne Drumherumreden, deshalb schlage ich drei öffentliche Debatten zwischen den beiden Kandidaten vor, in denen es um Wirtschaft und Soziales geht, aber auch um Fragen der Gesellschaft und der internationalen Politik. Die Franzosen haben das Recht, in aller Offenheit die Wahrheit zu hören.
Ich rufe alle, die die Flucht nach vorne in die ausufernden Staatsausgaben ohne jede Kontrolle ablehnen und die nicht wollen, dass Frankreich – wie heute so viele unserer europäischen Nachbarn von der Krise – fortgerissen wird.
Ich empfange alle mit offenen Armen, die sich hinter mein Projekt stellen wollen, ich tue dies ohne parteipolitische Interessen, ich richte mich an das gesamte französische Volk.”

Jetzt gilt es für Sarkozy, in den kommenden Wochen einen deutlichen Rückstand wettzumachen und die Wähler von Marine Le Pen auf seine Seite zu ziehen.

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