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Grenzkonfikt im Südsudan eskaliert

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Grenzkonfikt im Südsudan eskaliert

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Der Sudan und der Südsudan haben sich am Sonntag gegenseitig erneute Grenzverletzungen vorgeworfen. Nach südsudanesischen Angaben drangen Truppen des Norden etwa zehn Kilometer tief in den Südsudan vor und griffen Dörfer an. Außerdem flog die nordsudanesische Luftwaffe Bombenangriffe auf mehre Ziele, darunter Ölfördereinrichtungen. Der Norden wies die Anschuldigungen zurück und erklärte, er habe auf seiner Seite der Grenze einen Rebellenangriff zurückgeschlagen. Nach Darstellung der Regierung in Khartum werden die Rebellen vom Südsudan kontrolliert.

Am Freitag hatte der Südsudan angekündigt, seine Truppen aus dem Ölfördergebiet um die Stadt Heglig zurückziehen. Er hatte die umstrittene Gegend Anfang des Monats besetzt. In der sudanesischen Hauptstadt Khartum stürmten am Sonntag mehrere hundert Muslime einen christliche Kirche, die von Südsudanesen genutzt wird.