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Hacker greifen iranische Ölindustrie an

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Hacker greifen iranische Ölindustrie an

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Mit einer Viren-Attacke haben Hacker einen wichtigen iranischen Ölexport-Terminal kurzzeitig lahmgelegt. Laut Ölministerium seien wichtige Daten aber nicht beschädigt worde. Der Öl-Terminal auf der Insel Charg im Persischen Golf nahm seinen Betrieb unterdessen wieder auf.

Das Ministerium erklärte, es habe sich nicht um einen Hackerangriff aus dem Ausland gehandelt. Ein Virus habe die Webseiten des Ölministeriums erreicht – die Server habe man vorsichtshalber selbst ausgeschaltet.

Es war nicht das erste Mal, dass wichtige iranische Anlagen von Hackern angegriffen wurden. Im Jahr 2010 waren rund 30 000 Computer im Iran von einem Virus namens Stuxnet lahmgelegt worden – darunter Rechner des iranischen Atomkraftwerks Buschehr in Südiran und angeblich auch von Atomanlagen in Zentraliran. Experten vermuteten damals, der Stuxnet-Wurm sei entweder von Israel oder den USA entwickelt worden, um das iranische Atomprogramm zu schädigen.