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Politik in Europa trübt Börsen

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Politik in Europa trübt Börsen

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Der Ausgang der Wahlen in Frankreich, aber auch schwache Wirtschaftsdaten aus Deutschland und China haben den europäischen Börsen einen trüben Wochenstart beschert. Die Kurse sackten in der Spitze um mehr als zweieinhalb Prozent ab.

Investoren blickten vor allem unsicher nach Frankreich, wo sich erstmals seit 1995 ein Machtwechsel abzeichnet – mit Folgen für das Euro-Krisenmanagement.

Die Börse gehe davon aus, dass Hollande auch deutlich im zweiten Wahlgang gewinnen werde, so Stefan Scharffetter von der Baader Bank in Frankfurt. “Dann ist die Achse Merkel/Sarkozy dahin. Sie haben beide am gleichen Strang gezogen, was bis jetzt eigentlich für Europa ganz positiv war.”

Doch die schlechtesten Nachrichten kamen aus den Niederlanden, wo die Regierung nach gescheiterten Haushaltsverhandlungen vor dem Aus steht. Dies setzte am Montag auch niederländische Anleihen unter Druck.