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Breivik entschuldigt sich bei Opfern von Oslo

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Breivik entschuldigt sich bei Opfern von Oslo

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Der geständige norwegische Attentäter Anders Behring Breivik hat sich bei einigen der Opfer im Osloer Regierungsviertel entschuldigt. Sie seien nicht das eigentliche Ziel gewesen, sagte er vor Gericht. Bei den Opfern von Utøya wollte er sich nicht entschuldigen.
Neun Monate lang fragte sich ein Mann, weshalb ausgerechnet er das Massaker überlebt hat. Breivik richtete die Waffe auf ihn – schoss aber nicht.
Seine Begründung: Adrian Pracons Erscheinung habe “rechtsgerichtet” auf ihn gewirkt.

Der Überlebende Adrian Pracon sagte: “Ich finde es traurig, dass es hier nur um das Aussehen geht.
Und dass es so ein Zufall ist, dass ich noch am Leben bin, während andere sterben mussten.”

Zuvor hatte Breivik die Familie eines Bar-Besitzers um Verzeihung gebeten, der unter den acht Todesopfern in der Osloer Innenstadt war. Es sei nicht seine Absicht gewesen, “Zivilisten” zu töten, so Breivik.

Das Jugendlager auf Utøya bezeichnete er als ein
“Lager zur politischen Indoktrination”, seine Teilnehmer als “multikulturelle politische Aktivisten” und “böse Monster”.