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Südsudanesischer Präsident wirbt in China für Unterstützung

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Südsudanesischer Präsident wirbt in China für Unterstützung

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Der südsudanesische Präsident Salva Kiir ist zu Gesprächen nach Peking gereist. Gegenüber dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao bezeichnete er die Lage zwischen Sudan und Südsudan als weiter kritisch.

Sein Gastgeber forderte beide Staaten zur Zurückhaltung und einer friedlichen Beilegung des Konflikts auf. China ist ein wichtiger Handelspartner. Kiir will in China um Unterstützung für den Bau einer neuen Ölpipeline werben. Damit soll die Abhängigkeit seines Landes beim Transport des Öls verringert werden.

Salva Kiir wirft Sudan vor, Krieg gegen sein Land zu führen. Im Mittelpunkt des Streits stehen die Grenzziehung und die Verteilung des Öls.
Der sudanesische Präsident Omar al Baschir dagegen kündigte an, militärische Aktionen solange forzusetzen, bis alle mit Südsudan verbündeten Kräfte aus dem Norden vertrieben seien.