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"WWW2012": Begegnung mit dem Vater des Web

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"WWW2012": Begegnung mit dem Vater des Web

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Eine Woche lang war das französische Lyon die Metropole des weltweiten Webs, anlässlich der internationalen Internetkonferenz ““WWW2012”. Zu den Ehrengästen gehört einer, ohne den es das World Wide Web vermutlich gar nicht geben würde, Sir Tim Berners-Lee. 1989 erfand der britische Forscher, damals am Kernforschungszentrum CERN in Genf, die Seitenbeschreibungssprache HTML und legte den Grundstein für die Organisation, Verknüpfung und das Browsen von Internetseiten.
“World Wide Web” nannte er denn auch den ersten Webbrowser. Ausgangspunkt für den Physiker und Mathematiker, der heute am Massachusetts Institute of Technology lehrt, war eine ganz bestimmte Philosophie: “Philosophical Engineering”, das Erfinden völlig neuer Welten. Ebenfalls anwesend in Lyon waren die Vertreter der großen Webakteure, von Google, über Yahoo bis Microsoft.

Entwickler, Programmierer, Informatiker, Forscher und Entscheidungsträger sprachen in Workshops und Diskussionsrunden über Themen wie soziale Netzwerke oder die neuen Nutzungsmöglichkeiten des Internets. Organisiert wurde das Gipfeltreffen der Webexperten vom World Wide Web Consortium, das Tim Berners-Lee 1994 gründete und dem er bis heute vorsitzt.