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Britischer Kultusminister überlebt Mudoch-Affäre  

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Britischer Kultusminister überlebt Mudoch-Affäre  

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Der britische Kultusminister Jeremy Hunt hat am Mittwoch einen Rücktritt abgelehnt. Hunt wird vorgeworfen, im Zusammenhang um die vollständige Übernahme des Fernsehkonzerns BSkyB dem Medienkonzern NewsCorp vertrauliche Informationen zukommen lassen. Am Vormittag war Hunts Staatsekretär deswegen zurückgetreten. Der Murdoch-Konzern News Corporation hatte dem Londoner Untersuchungsausschuss entsprechende E-Mails vorgelegt.
 
Am Mittwochmorgen hatte der 81-järhige Australier unter Eid vor dem Ausschuss ausgesagt: “Ich begrüße die Möglichkeit, mit einigen Mythen aufzuräumen”, erklärte Murdoch. Er betonte, er habe niemals einen Premierminister um irgendetwas
gebeten.
 
Murdochs 39-jähriger Sohn James bestritt vor dem Ausschuss vom Ausmaß des Skandals um Bespitzelung und illegale Recherchemethoden gewusst zu haben. Murdoch wird mit seinem Medienimperium, das die TIMES und eine Beteiligung an dem Fernsehsender Sky umfasst, immenser Einfluss auf die britische Politik nachgesagt.