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Trotz der grösser werdenden Probleme Spaniens lässt die EZB die Finanzmärkte über ihre weitere Krisenpolitk im Unklaren. Bei einer Anhörung vor dem Europäischen Parlament in Brüssel gab EZB-Präsident Mario Draghi keinerlei Hinweis auf ein Ende der grosszügigen Sondermassnahmen.

Die EZB hatte das Finanzsystem mit gewaltigen Liquiditätsspritzen gestützt – und indirekt auch die Krisenstaaten. Zugleich machte Draghi klar, dass die Geldpolitik kein Ersatz sei für fehlende Kapitalausstattung oder gesunde Haushaltspolitik und Reformen.

Draghi verteidigte die Geldflut der EZB für Geschäftsbanken, um das Bankensystem zu stabilisieren. Diese Strategie ist nicht unumstritten.
Vor allem aus Deutschland wird mit dem Hinweis auf die Inflation ein Ende der Massnahmen gefordert. Eine solche Ankündigung hält Draghi für verfrüht. Die Banken forderte er indes auf, ihre Häuser dringend in Ordnung zu bringen.

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