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Probleme beim UNO-Beobachtereinsatz in Syrien

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Probleme beim UNO-Beobachtereinsatz in Syrien

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Beim Einsatz der UNO-Beobachter in Syrien gibt es Probleme: Den Vereinten Nationen zufolge wurde einer der Beobachter wegen seines Herkunftslandes nicht zugelassen. Syrien wolle keine Beobachter aus Ländern, die der so genannten Gruppe der Freunde Syriens angehörten. Diese Länder unterstützen die Opposition.

Die UNO will bis zu dreihundert Beobachter nach Syrien schicken, wo die Regierung seit über einem Jahr Proteste mit Gewalt niederschlägt. Bisher sind aber nur einige wenige Beobachter im Land; etwa einen Monat soll es dauern, bis zumindest einhundert Beobachter eingetroffen sind.

Weitere Flüchtlinge aus Syrien sind inzwischen im benachbarten Jordanien angelangt. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk zählt hier bisher mehr als zwölftausend Syrer, die vor der Gewalt in ihrer Heimat geflohen sind – die Hälfte von ihnen alleine in den letzten Wochen.

Allerdings gehen sowohl die UNO als auch Jordanien davon aus, dass die wahre Zahl der Flüchtlinge weitaus höher liegt. Viele von ihnen kommen jedoch auf andere Weise unter und melden sich nicht beim Hilfswerk.