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Syrien: Wieder Gewalt - Kritik an Beobachtern


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Syrien: Wieder Gewalt - Kritik an Beobachtern

Amateuraufnahmen aus der syrischen Stadt Idlib. Auch hier sollen syrische Regierungstruppen nach Aussagen der Opposition die vereinbarte Waffenruhe gebrochen und vier Menschen getötet haben. Insgesamt kamen den Angaben nach allein an diesem Mittwoch wieder 27 Menschen bei Armeeangriffen in verschiedenen Städten Syriens ums Leben. Überprüfen lassen sich die Berichte allerdings nicht.

Frankreichs Außenminister Alain Juppe sagte: “Entweder die Vermittlung Kofi Annans funktioniert, oder nicht. Und wenn nicht, dann können wir es nicht weiter zulassen, vom Regime in Damaskus ignoriert zu werden, das sich bisher an keinen der sechs Punkte in Kofi Annans Plan gehalten hat. Wir müssten dann in eine weitere Phase eintreten.”

Unterdessen gerät die Mission der UN-Beobachter weiter unter Druck. Die Opposition beklagt, die Regierungsarmee würde nach dem Besuch der Beobachter in einem Ort häufig Strafaktionen durchführen. Es seien bereits mehrfach Massaker verübt worden. Der UN-Sondergesandte Kofi Annan hatte am Dienstag von einer brüchigen Waffenruhe gesprochen. Zur Zeit sind 15 der 300 vorgesehene Beobachter im Land.

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