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Dnjepropetrowsk unter Schock

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Dnjepropetrowsk unter Schock

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Nach der Bombenserie in der ukrainischen Stadt Dnjepropetrowsk suchen die Ermittler im Gastgeberland der Fußball-EM mit Hochdruck nach den Attentätern – es gab weder Anschlagsdrohungen noch Bekennerschreiben.

Eine Passantin in Dnjepropetrowsk:

«Es ist wirklich beängstigend. Man geht die Straße entlang und jemand bläst einen einfach so weg. Vielleicht ist mein Haus ja auch schon weg. Das macht wirklich Angst jetzt.”

Ein Passant:

«Dies ist das erste Mal so etwas passiert in der Ukraine. So etwas konnte sich keiner vorstellen – es gibt keine ethnischen Konflikte, keine Probleme zwischen verschiedenen Konfessionen. Es ist wirklich merkwürdig und unerwartet.”

Vier Bomben hatten 27 Menschen verletzt, darunter neun Kinder. Dnjepropetrowsk ist einer von vier Spielorten der Fussball-Europameisterschaft in sechs Wochen. Die Polizei wurde durch Militärs verstärkt.

Angelina Kariakina, euronews:

“Als es dunkel wurde, hat man die Menschen wieder an die Stellen gelassen, wo die Bomben explodierten. Die Spuren seien gesichert, so das Katastrophenschutz-Ministerium.”

mit Reuters