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Libanon stoppt mutmaßliches Waffenschmuggler-Schiff

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Libanon stoppt mutmaßliches Waffenschmuggler-Schiff

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Sicherheitsbeamte im Libanon suchen auf einem am Freitag festgesetzten Schiff weiter nach Waffen für die Rebellen im Nachbarland Syrien. Das Schiff befand sich auf dem Weg von Libyen zur nordlibanesischen Hafenstadt Tripoli. Die syrische Regierung hat mehrfach den Vorwurf erhoben, dass Waffen für die Aufständischen über den Libanon ins Land geschmuggelt werden.

In Syrien hat ein Vorauskommando der Beobachtermission der Vereinten Nationen weitere Vorbereitungen für das Eintreffen der übrigen 300 UN-Experten getroffen. Die UN hatte die Entsendung der Mission bereits vor einer Woche bewilligt. Laut dem Leiter des Beobachter-Teams sind erhebliche Fortschritte erzielt worden.

“Wir haben eines unser Hauptziele erreicht, nämlich die Kontaktaufnahme mit den Konfliktparteien in Vorbereitung auf die Ankunft der 300 vom Sicherheitsrat autorisierten Beobachter. Das ist ein weiterer Schritt vorwärts.”

Die UN-Beobachter sollen die Waffenruhe überwachen, die offiziell seit dem 10. April in Kraft ist. Die Gewalt in Syrien geht jedoch unvermindert weiter. Am Freitag waren bei Bombenanschlägen in der Hauptstadt Damaskus mindestens elf Menschen ums Leben gekommen.