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Chef der UN-Beobachter trifft in Syrien ein

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Chef der UN-Beobachter trifft in Syrien ein

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Der Chef der Beobachtermission der Vereinten Nationen in Syrien ist in Damaskus eingetroffen. Der Norweger Robert Mood war am Freitag zum Befehlshaber der 300 UN-Experten berufen worden.

Aufgrund logistischer und bürokratischer Schwierigkeiten sind bisher erst rund ein Dutzend von ihnen in Syrien. Man dürfe sich von der Mission aber ohnehin nicht zuviel erwarten, so Generalmajor Mood: “Zehn unbewaffnete Beobachter, dreißig unbewaffnete Beobachter, dreihundert unbewaffnete Beobachter, selbst tausend unbewaffnete Beobachter können nicht alle Probleme lösen. Ich rufe jederman auf, uns angesichts der schwierigen bevorstehenden Aufgabe zu unterstützen.”

Offiziell gilt in Syrien seit Mitte April eine Waffenruhe, die jedoch von beiden Seiten immer wieder gebrochen wurde. Auch am Sonntag wurden aus mehreren Städten erneute Gefechte gemeldet.