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Römer wollen radeln

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Römer wollen radeln

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Tausende Radfahrer haben in London, Edinburgh und Rom gegen ihre unsicheren Verkehrsbedingungen protestiert. Sie fordern mehr Radwege in den europäischen Metropolen.

In Rom wollen sie die Niederlande als Modell. “Was sich hier auf der Straße abspielt, ist ein Bürgerkrieg,” sagte einer der Organisatoren, Paolo Bellino. Die Niederländer haben vor 40 Jahren angefangen und wir sind 40 Jahre abgehängt.”

Organisatorin Flore Murard-Jovanovitsch:

“‘Salvaciclisti’ ist eine Bewegung von Bürgern, die Rad fahren und die einfach nicht länger zusehen wollen, wie wir Radfahrer Tag für Tag auf der Straße sterben.”

Maddalena Boccia, Demonstrantin:

“Eins ist sicher: Ich würde hier gern eine Menge ändern, damit Radfahren ein Teil des städtischen Lebens wird. Bis jetzt ist der Bewegungsspielraum für Radfahrer in Rom bescheiden.”

Übrigens: In Deutschland sinkt das Unfallrisiko von Radfahrern seit Jahren. Das ergab eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion zur „Verkehrssicherheit im Radverkehr“.

2003 verunglückten rund 76.000 Radfahrer, sieben Jahre später 10 000 weniger, obwohl mehr von ihnen unterwegs waren.

mit AFP, AP