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Sarkozy nennt Berichte über angebliche Gaddafi-Connection "grotesk"

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Sarkozy nennt Berichte über angebliche Gaddafi-Connection "grotesk"

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Als “grotesk” hat Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy die Vorwürfe zurückgewiesen, der frühere libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi habe ihn vor fünf Jahren im ersten Präsidentschafts-Wahlkampf unterstützt. Das sei nichts als ein Ablenkungsmanöver, nachdem Dominique Strauss-Kahn sich wieder zu Wort gemeldet habe. Der sozialistische Beinah-Kandidat für den aktuellen Präsidentschafts-Wahlkampf hatte im britischen Guardian angedeutet, die Affäre um Nafissatou Diallo sei vom politischen Gegner benutzt worden, um ihn politisch auszuschalten. Dazu Sarkozy: “Vulgär”.

Das linksgerichtete Online-Magazin Mediapart hatte einen angeblichen Beweis für die Gaddafi-Connection präsentiert, ein Schreiben, angeblich vom langjährigen libyschen
Geheimdienstchef Mussa Kussa unterzeichnet.

Gaddafis Sohn Saif al-Islam hatte die Behauptung über illegale Spenden 2011 in die Welt gesetzt. In einem Euronews-Interview nannte er Sarkozy “einen Clown, dessen Wahlkampf Libyen finanziert hat”.

In Umfragen führt Sarkozys sozialistischer Herausforderer François Hollande vor der Stichwahl am 6. Mai mit 55 Prozent in der Wählergunst.

mit Reuters, AFP

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