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Schwere Stürme in Frankreich und der Schweiz

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Schwere Stürme in Frankreich und der Schweiz

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Im Südosten Frankreichs haben starke Winde hohen Sachschaden angerichtet. Der Mont-Blanc-Tunnel war zeitweilig gesperrt. Mehr als 100.000 Haushalte waren ohne Strom. In der Nacht erreichte der Sturm Geschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern.

Viele Dächer wurden abgedeckt. Allein im Departement Haute-Savoie rückte die Feuerwehr in der Nacht 300 Mal aus.

In der Schweiz hat der starke Föhn in der Nacht
Orkanböen bis zu 200 Stundenkilomenter gebracht. Der Wind warf Strommasten und Bäume um, deckte Dächer ab und legte den Verkehr lahm, berichtete die Nachrichtenagentur sda am Sonntag. Es kam auch zu mehreren Waldbränden. Straßen und Zugstrecken waren kurzfristig unpassierbar.

Der Wetterdienst Meteonews sprach von der ersten Tropennacht des Jahres mit verbreiteten Temperaturen um 25 Grad. Demnach bringt der Südföhn heiße Luft aus der Sahara nach Mitteleuropa.