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Chef der UNO-Beobachter in Syrien eingetroffen

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Chef der UNO-Beobachter in Syrien eingetroffen

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Trotz Waffenruhe – von einer wahren Ruhe ist Syrien
nach über einem Jahr der Gewalt weit entfernt. Immerhin sind inzwischen die ersten Beobachter der UNO im Land – auch ihr Leiter, der norwegische General Robert Mood. Die Beobachter sollen dafür sorgen, dass die Waffenruhe eingehalten wird.

Sie alleine könnten Syriens Probleme aber nicht lösen, sagt Mood. Er rufe alle dazu auf, den Beobachtern bei dieser schwierigen Aufgabe zu helfen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Dreihundert UNO-Beobachter sollen in Syrien einmal
stationiert sein. Bisher sind es aber nur einige wenige; schon die ersten einhundert zu stationieren
soll nach UNO-Angaben einen Monat dauern.

Aus der Stadt Homs gibt es aber Berichte, wonach selbst die Anwesenheit von nur zwei Beobachtern schon eine Abnahme der Gewalt bewirkt hat. Demnach gibt es zwar immer noch Gewalt, aber zum
Beispiel kein Geschützfeuer mehr. So sei es möglich
gewesen, Tote zu bergen. Teile der Rebellenhochburg Homs hatten über Wochen unter Beschuss durch die syrische Armee gelegen.