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Myanmar: Suu Kyi zieht doch ins Parlament ein

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Myanmar: Suu Kyi zieht doch ins Parlament ein

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat dem Präsidenten von Myanmar, Thein Sein, internationale Hilfe bei anstehenden Reformen in dem Land zugesagt. Ebenso wolle die UNO dem früheren Birma bei einer geplanten Volkszählung beistehen, sagte Ban. Es war sein erster Besuch in Myanmar seit der historischen Parlamentswahl im vergangenen Jahr. Als erster ausländischer Staatsgast sprach der UN-Chef dann vor dem Parlament. Er sagte in der Hauptstadt Naypyidaw, das neue, zivile Parlament könne die Wünsche des Volkes nach Demokratie und einem besseren Leben konkret werden lassen.

Unterdessen teilte die Partei NLD von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi mit, dass ihre Abgeordneten nun doch in dieser Woche ins Parlament einziehen wollen – zu ihnen gehört auch Suu Kyi persönlich. Vorangegangen war ein tagelanger Streit um den Amtseid. Die NLD wollte eine Formulierung zur von ihr kritisierten Verfassung ändern. So wollte die NLD im Eidestext die Verfassung, anders als derzeit gefordert, nicht “schützen”, sondern “respektieren.” An diesem Dienstag ist ein Treffen von Ban Ki Moon mit Aung San Suu Kyi geplant.