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Sudan verhängt Ausnahmezustand entlang der Südgrenze


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Sudan verhängt Ausnahmezustand entlang der Südgrenze

Sudan hat in drei Regionen an der umstrittenen Grenze zu Südsudan einen Ausnahmezustand verhängt. Dieser ermöglicht der sudanesischen Regierung, Sondergerichtshöfe einzurichten.

Am Sonntag war es im Grenzgebiet erneut zu Gefechten zwischen den Streikräften der beiden Länder gekommen. Südsudan erklärte im Juli vergangenen Jahres seine Unabhängigkeit, aber bis heute ist unklar, zu welchem Land einige der rohstoffreichen Gebiete entlang der Grenze gehören.

Vor einigen Wochen besetzte Südsudan für zehn Tage die Region Heglig. Sudans Präsident Omar al-Bashir drohte daraufhin mit militärischen Maßnahmen. Inzwischen hat Südsudan angekündigt, seine Polizeieinheiten auch aus der umstrittenen Region Abyei zurückziehen zu wollen.

Sudan befand sich bis 2005 in einem Bürgerkrieg, bei dem 1,5 Millionen Menschen ums Leben kamen.

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