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Niederlande: Coffeeshops schließen allmählich für Ausländer

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Niederlande: Coffeeshops schließen allmählich für Ausländer

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Für viele sind die Niederlande gleichbedeutend mit dem Cannabisparadies schlechthin: Weit über sechshundert der so genannten Coffeeshops gibt es hier, in denen man sich natürlich vor allem mit Cannabis eindecken kann – ganz legal, seit bald vierzig Jahren.

Das nutzen allerdings gerne auch viele Deutsche und Belgier: Ab heute wird damit aber allmählich Schluss sein. In drei Grenzprovinzen – wie in Limburg, zwischen Belgien und Deutschland – ist der Verkauf des Rauschgifts an Ausländer jetzt verboten.

Die Coffeeshops werden zu geschlossenen Klubs; nur Einheimische dürfen noch bedient werden – als registrierte Kunden mit dem “wietpas”, dem Graspass.

Nächstes Jahr wird die Regelung dann in den ganzen Niederlanden gelten. Ein Coffeeshop darf höchstens zweitausend Mitglieder haben: Sie müssen achtzehn Jahre oder älter sein und eben vor allem: einen Wohnsitz in den Niederlanden haben.