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Tschernobyl: Tierwelt erholt sich besser als vermutet

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Tschernobyl: Tierwelt erholt sich besser als vermutet

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Über die ökologischen Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor 26 Jahren wird unter Wissenschaftlern gestritten. Eine jüngste, an der University of Portsmouth durchgeführte Studie kommt nun zu dem Schluss, die Tierwelt erhole sich ausgesprochen gut. Strahlenbiologie-Experte James Smith richtete seine Augenmerk auf Vogelarten, insbesondere die Rauschschwalbe. “Wir haben untersucht, wie Tiere in der Sperrzone rund um das explodierte Atomkraftwerk die aktuellen Strahlenwerte verkraften. Es gibt eine mögliche Strahlenschädigung in der Exklusionszone, ausgelöst durch freie Radikale, die zu der Entstehung von Oxidativem Stress führen, was biologische Folgen haben kann. Wir haben überprüft, ob die Strahlung so viele freie Radikale produziert, dass sich die Abwehrmechanismen der Vögel zu verändern. Wir kamen zu dem Schluß, dass die Abwehrmechanismen die Strahlenbelastung, die derzeit in Teschenobyl gemessen wird, sehr gut verkraften.”
Die hohe Strahlenbelastung unmittelbar nach der Atomkatastrophe hatte zweifelsohne verheerende Folgen. Doch heute ist die Dosis Hundert Mal geringer, sagt Smith, die Natur rund um den Reaktor sprießt. Die Strahlung wirkt gewissermaßen wie ein Schutzwall vor dem Menschen. “Die Sperrzone wird stark überwacht, es darf weder gejagt, noch gefischt werden, es gibt keine menschliche Aktivität, weder Straßenbau, noch Rodung oder landwirtschaftlichen Anbau. Das kommt der Tierwelt zugute.”

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