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Deutschland trotzt Negativ-Trend auf Arbeitsmarkt in Europa

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Deutschland trotzt Negativ-Trend auf Arbeitsmarkt in Europa

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Der Frühjahrsaufschwung hat Deutschland eine weitere Entspannung auf dem Arbeitsmarkt beschert. Amtlichen Angaben zufolge ging die Zahl der Erwerbslosen im April um 65.000 auf 2,63 Millionen zurück. Die Arbeitslosenquote sank von 7,2 auf sieben Prozent.

Ganz anders dagegen die Situation in der Eurozone.
Noch nie waren dort so viele Menschen ohne Job wie im März. Die Erwerbslosenquote erreichte laut Eurostat 10,9 Prozent, in der Gesamt-EU waren es 10,2 Prozent.

Zu den Klassenbesten gehören Österreich und die Niederlande. Dramatisch ist die Lage dagegen in Griechenland und Spanien, woe jeder Fünfte und jeder Vierte ohne Beschäftigung ist.

Als Gründe für den Abwärtstrend am Arbeitsmarkt gelten die marode Wirtschaft in Südeuropa, fehlende Strukturreformen und die hohe
Staatsverschuldung. Die EU arbeitet bereits an Strategien, um das Wirtschaftswachstum in ganz Europa anzukurbeln. Beim EU-Gipfel im Juni wollen die Staats- und Regierungschefs über ein Wachstumsprogramm beraten.